Büro am 08.03.2021 geschlossen – Internationaler Frauentag – gesetzlicher Feiertag in Berlin

Aufgrund des internationalen Frauentags als gesetzlichem Feiertag in Berlin bleibt unser Büro am 08.03.2021 geschlossen

Rassismus ist nicht „Meinungsvielfalt“! – Brief des BGHP-Teams an den Beck-Verlag zum Kommentar von Herrn Rüdiger Zuck im aktuellen Heft der NZA (3/2021, S. 166-169)

Der Beck-Verlag hat im aktuellen Heft der NZA (3/2021, S. 166-169) einen Kommentar von Herrn Rüdiger Zuck mit nicht hinnehmbaren rassistischen Äußerungen veröffentlicht, hierzu unser Brief vom BGHP – Team an den Beck-Verlag. Wir fordern eine transparente Aufklärung, warum ein solcher Artikel veröffentlicht werden konnte, und eine Stellungnahme des Verlags, wie zukünftig dafür Sorge getragen wird, dass Rassismus in ihren Publikationen keinen Raum mehr bekommt. Darüber hinaus fordern wir eine Auseinandersetzung mit Rassismus in der Fachkultur der deutschen Rechtswissenschaft und Rechtspraxis. Wir fordern alle Kolleginnen und Kollegen auf,  sich an dieser Diskussion zu beteiligen und gegen rassistische und alle anderen Formen von Diskriminierung Stellung zu beziehen.

Rechtsanwalt Höhmann auf der „Focus Liste“ der Top Erbrechtsanwält*innen Deutschlands

Fachanwalt für Erbrecht Sebastian Höhmann zum siebten Mal in Folge empfohlen

Erneut wird Rechtsanwalt Sebastian Höhmann als einer der „Top-Anwälte im Fachbereich Erbrecht“ in Berlin von der Zeitschrift Focus in der aktuellen Ausgabe der Focus Anwaltsliste genannt. Focus lässt diese durch eine Befragung von Fachwanwälten über empfehlenswerte Kollegen und Kolleginnen (außerhalb der eigenen Kanzlei) jährlich erstellen. Seit 2014 gehörte Rechtsanwalt Höhmann stets zu den von Foucs empfohlenen Spezialist*innen. RA Höhmann:Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung des Kollegen Sebastian Höhmann, die auch eine Auszeichnung des gesamten Erbrechtsteams ist, seiner Anwaltskolleginnen und der Mitarbeiterinnen im Sekretariat.

Zeitschrift Capital ermittel BGHP als eine der besten Kanzleien im Erbrecht in Deutschland

Das Magazin Capital empfiehl deutschlandweit 55 Kanzleien

Für ihre Ausgabe 06/2020 ließ die Zeitschrift Capital die „besten Erbrechtskanzleien“ ermitteln und zählt hierzu – wie zuvor schon die Wirtschaftswoche – das Erbrechtsteam von BGHP Berger Groß Höhmann Partnerschaft von Rechtsanwält*innen mbB. „Natürlich sind Bestenlisten mit Vorsicht zu genießen“ kommmentiert der Fachanwalt für Erbrecht Sebastian Höhmann von BGHP „aber eine schöne Bestätigung unseres Rufes in der „Erbrechtscommunity“und Ansporn für unseren fachlich kompetenten Einsatz für unsere Mandanten ist die Auszeichnung natürlich schon.“ 

Coronavirus – Worauf müssen Betriebsräte und Arbeitnehmer*innen achten? BGHP-Rechtsanwältin Sirkka Schrader beantwortet wichtige Fragen im BGHP-Betriebsrats-Update: Info für Arbeitnehmer*innenrechte (2/2020)

Können Arbeitnehmer*innen wegen des erhöhten Infektionsrisikos zuhause bleiben? Was gilt bei der Anordnung von (Schutz-) Maßnahmen, bei Homeoffice, wenn Arbeitgeber*innen Überstunden anordnen wollen? Kann es zur Anordnung von Kurzarbeit kommen? Was gilt, wenn der Arbeitgeber den Betrieb schließt? Was gilt, wenn ein*e Arbeitnehmer*in selbst an COVID-19 erkrankt? Gilt die Lohnfortzahlung auch bei einer offiziell angeordneten Quarantäne? Welche Rechte haben Arbeitnehmer*innen, deren Kinder nicht zur Kita können? Was gilt, wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr fahren?

BGHP-Rechtsanwältin Sirkka Schrader beantwortet diese wichtigen Fragen im

BGHP-Betriebsrats-Update: Info für Arbeitnehmer*innenrechte (2/2020).

BGHP-Rechtsanwalt Thomas Berger als geladener Sachverständiger im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales

Schwierige Konkretisierung des Mobbingbegriffes

BGHP-Rechtsanwalt Thomas Berger erläutert am 27. Januar 2020 als geladener Sachverständiger im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales, warum ein Gesetz gegen Mobbing notwendig ist und zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung flankierende Änderungen im Betriebsverfassungsrecht und Ergänzungen im Arbeitsschutzgesetz erforderlich sind. Die Einzelheiten können Sie seiner schriftlichen Stellungnahme zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (19/6128) und der Fraktion DIE LINKE (19/16480) entnehmen. Sie finden Sie neben weiteren Stellungnahmen anderer Einzelsachverständiger und Stellungnahmen der Verbänden hier.

Die vollständige mündliche Anhörung können Sie sich auf der Seite des Bundestags als Video ansehen.



Schwierige Konkretisierung des Mobbingbegriffs

Beschäftigte sollten besser vor Mobbing durch Kollegen oder Vorgesetzte geschützt werden. Diese Ansicht vertrat eine knappe Mehrheit der geladenen Sachverständigen am Montag, 27. Januar 2020 in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales unter Leitung von Matthias W. Birkwald (Die Linke). Gegenstand der Anhörung waren zwei Anträge der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen.

Die Linke fordert in ihrem Antrag (19/16480) unter anderem, das Arbeitsschutzgesetz entsprechend zu ergänzen und Mobbing als eigenen Rechtsbegriff zu definieren. Die Grünen verlangen in ihrem Antrag (19/6128) von der Bundesregierung, ein Gesetz zum Schutz vor Mobbing am Arbeitsplatz zu erarbeiten und darin Mobbing als  Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu definieren.

„Es gibt keine Lücke“

Gegen diese Initiativen argumentierte unter anderem der Arbeitsrechtler Prof. Dr. Gregor Thüsing,indem er darauf verwies, dass jede Konkretisierung des Mobbingbegriffs zugleich eine Begrenzung bedeuten würde. Das sei aber angesichts der Bandbreite der Fälle, um die es jeweils gehe, schwierig, so Thüsing.

Dieser Auffassung schlossen sich auch Roland Wolf für die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Alexander Bissels an. „Es gibt keine Lücke, denn es  wird etwas gefordert, was es derzeit im Arbeitsrecht schon gibt“, sagte Bissels.

„Gesetz zum Schutz vor Mobbing ist richtig“

Für  gesetzliche Konkretisierungen sprach sich dagegen der Deutsche Gewerkschaftsbund aus. Deren Vertreterin Micha Klapp sagte: „Ein Gesetz zum Schutz vor Mobbing ist grundsätzlich richtig. Der Erfolg hängt jedoch von der konkreten Ausgestaltung ab.“ Denn derzeit sei die Ausübung der Rechte, die es zweifellos gebe, ein großes Problem. Das müsste sich mit einem neuen Gesetz ändern, betonte Klapp.

Thomas Berger, ebenfalls Arbeitsrechtler, führte aus, dass das Arbeitsschutzgesetz eigentlich genüge und eine gute Grundlage zum Schutz vor Mobbing biete. Das Problem sei jedoch, dass es Firmen gebe, die sich systematisch nicht daran halten wollten. „Deshalb braucht es eine Konkretisierung“, sagte Berger.

„Problem der schwierigen Beweislage“

Dr. Dieter Zapf, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie, begrüßte in seiner Stellungnahme zwar die Etablierung eines Mobbingbegriffs in der Rechtsprechung. Dies sei jedoch nicht unproblematisch, da das Problem der meisten Gerichtsverfahren die schwierige Beweislage sei. Das würde sich durch einen solchen Begriff nicht grundlegend ändern, so Zapf. Er empfahl, Mobbing als eigenen Abschnitt in das Arbeitsschutzgesetz mit aufzunehmen.

Dr. Peter Wickler, ehemaliger Vizepräsident des Landesarbeitsgerichts Thüringen, kritisierte, die von der Justiz derzeit angewendeten Mobbingschutzkonzeptionen glichen einem Flickenteppich und hätten zu einer Zersplitterung der Rechtsschutzlage geführt. Allein deshalb müsse der Gesetzgeber eine allgemeingültige Kodifizierung des Mobbingschutzes anstreben, betonte er.

Antrag der Linken

Ein Antrag der Linken (19/16480) zielt darauf ab, Betroffene besser vor Mobbing im Arbeitsleben zu schützen. Federführend wird die Vorlage im federführenden Ausschuss für Arbeit und Soziales weiterberaten. Die Bundesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um das Arbeitsschutzgesetz im Hinblick auf Prävention zur Vermeidung von Mobbing und Bossing zu ergänzen. Dabei solle der Begriff der Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation WHO ausdrücklich übernommen werde, wonach Gesundheit ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen, und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen ist.

Schutzmaßnahmen der Arbeitgeber müssten sich auf alle Aspekte beziehen, die die Arbeit betreffen, insbesondere den Schutz der physischen und psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Aufgenommen werden solle auch, dass die Arbeit an den individuellen Menschen angepasst werden muss und dass psychosozialer Stress zu verringern und zu vermeiden ist. Aufgehoben werden müsse die Privilegierung von Arbeitgebern im Hinblick auf die Begrenzung des Bußgeldrahmens. Mobbing müsse als Rechtsbegriff definiert werden. Betroffenen müssten einen Rechtsanspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld erhalten.

Antrag der Grünen

Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, ein Gesetz zum Schutz vor Mobbing am Arbeitsplatz zu erarbeiten. Darin solle Mobbing als Rechtsbegriff als eine Form der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts definiert werden. Außerdem sollen die Schutzrechte von Betroffenen im Arbeitszeitgesetz konkretisiert werden.

So solle dort die Verantwortung der Arbeitgeber, die Beschäftigten vor Mobbing zu schützen, ausdrücklich aufgenommen werden. Die Grünen fordern außerdem, dass die Arbeits- und Verwaltungsgerichte mit einem solchen Gesetz eine Rechtsgrundlage analog zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz erhalten. (che/27.01.2020)

Liste der geladenen Sachverständigen

  • Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • N.N. 
  • N.N. 
  • Prof. Dr. Gregor Thüsing, Bonn
  • Prof. Dr. Dieter Zapf, Frankfurt
  • Dr. Alexander Bissels, Köln
  • Dr. Peter Wickler, Erfurt
  • Thomas Berger, Berlin

Magazin Wirtschaftswoche zählt BGHP Rechtsanwält*innen zu den TOP Kanzleien Erbrecht

Das Magazin Wirtschaftswoche hat für ihre Ausgabe vom 29.11.2019 besonders empfehlenswerte Kanzleien für den Bereich Erbrecht ermitteln lassen und die Kanzlei BGHP — Berger Groß Höhmann Partnerschaft von Rechtsanwältinnen als eine von ca. 20 Kanzleien bundesweit ausgezeichnet.

„Focus Liste“ nennt RA Sebastian Höhmann erneut einen der Top Erbrechtsanwälte Deutschlands

Fachanwalt für Erbrecht Sebastian Höhmann zum fünften Mal in Folge empfohlen

„Focus Spezial Anwälte 2019“ nennt Rechtsanwalt Sebastian Höhmann als einen der „Top-Anwälten im Fachbereich Erbrecht“ in Berlin. Focus lässt diese durch eine Befragung von Fachwanwälten über empfehlenswerte Kollegen und Kolleginnen (außerhalb der eigenen Kanzlei) durch das Marktforschungsunternehmen Statista ermitteln. Seit 2014 gehörte Rechtsanwalt Höhmann zu den von Foucs jährlich empfohlenen Spezialist*innen.

Rechtsanwalt Sebastian Höhmann erneut auf der „Focus Liste“ der Top Erbrechtsanwälte Deutschlands

Fachanwalt für Erbrecht Sebastian Höhmann zum fünften Mal in Folge empfohlen

In der Ausgabe „Focus Spezial Anwälte 2018“ nennt das Nachrichtenmagazin Focus Rechtsanwalt Sebastian Höhmann auch in 2018 wieder als einen von acht „Top-Anwälten im Fachbereich Erbrecht“ in Berlin. Die Auswahl erfolgt auf Basis einer im Auftrag von Focus durchgeführten Befragung von Fachwanwälten über empfehlenswerte Kollegen und Kolleginnen (außerhalb der eigenen Kanzlei), die durch das Marktforschungsunternehmen Statista durchgeführt. Auch schon 2014, 2015, 2016 und 2017 gehörte Rechtsanwalt Höhmann zu den von Foucs empfohlenen Spezialisten.

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